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Rechtsdienstleistungen

Das Büro des vereidigten Rechtsanwalts Austris Lošaks bietet vielseitige juristische Dienstleistungen für natürliche und juristische Personen.

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Über das Büro des vereidigten Rechtsanwalts Austris Lošaks

ZBüro des vereidigten Rechtsanwalts Austris Lošaks „Legāts“ wurde 1994 gegründet.

Der vereidigte Rechtsanwalt Austris Lošaks verfügt über langjährige praktische Erfahrung in Straf- und Zivilsachen. 


Die mehr als 15-jährige Erfahrung von Austris Lošaks als Insolvenzverwalters ermöglicht den Mandanten, hochwertige Rechtsberatung in Insolvenzfragen juristischer und natürlicher Personen anzubieten.

Dienstleistungen des Anwaltsbüros "Legāts":

Handelsrecht

Handelsrecht

Verwaltungsrecht

Verwaltungsrecht

Internationale Beziehungen

Internationale Beziehungen

Insolvenzverfahren

Insolvenzverfahren

Arbeitsrecht

Arbeitsrecht

Strafrecht

Strafrecht

Zivilrecht

Zivilrecht

Büro des vereidigten Rechtsanwalts "Legāts":

Austris Lošaks - Rechtsanwalt/Verwalter

AUSTRIS LOŠAKS

Rechtsanwalt/Verwalter


Bildung

  • Master of Laws (LL.M.) von 1982 bis 1987 Fakultät für Rechtswissenschaften an der Lettischen staatlichen Universität.

Berufserfahrung

  • Seit 1999 - Insolvenzverwalter (Lettischer Verband zertifizierter Insolvenzverwalter).
  • Seit 1994 - vereidigter Rechtsanwalt (Rechtsanwaltskammer Lettlands).
  • Von 1987 bis 1994 Ermittler für besonders wichtige Angelegenheiten.

Verständigungssprachen: Lettisch und Russisch

Gvido Lošaks - jurist

GVIDO LOŠAKS

Jurist


Bildung

  • Mag. iur. (Hochschule für Wirtschaft und Recht “Turība”, 2018) - professioneller Master-Abschluss in Rechtswissenschaft,  grenzüberschreitende Insolvenzangelegenheiten. 
  • LL.M. (Universität Wien, 2017) - europäisches und internationales Wirtschaftsrecht, Interessen verbundenerer (Konzern-) Unternehmen.
  • LL.B. (Rigaer Rechtshochschule, 2019) - Recht und Wirtschaft, Wettbewerb zwischen den nationalen Steuersystemen.

Zusätzliche Ausbildung

  • Kurse zum Schutz personenbezogener Daten.
  • Qualifikation des Buchhalters der 2. Stufe.
  • Internationale Rechnungslegungsstandards.

Verständigungssprachen: Lettisch, Englisch, Deutsch und Russisch

Spezialisierung

Internationales Handelsrecht, Unternehmensumstrukturierung, Fusionen und Übernahmen, grenzüberschreitende Insolvenz, Investitionsschutz, Bau- und Baugenehmigungen, öffentliches Beschaffungswesen, Geldwäsche (GwG.), Beilegung von Steuerstreitigkeiten, Rechnungslegungsfragen, internationale Finanzberichterstattung, Grundstückstransaktionen, Teilung der Miteigentumsanteile, Leasingverhältnisse, Arbeitsstreitigkeiten, Streitigkeiten im Gesundheitswesen, Wettbewerbsrecht, Versicherungsrecht, Einlagensicherung, Schutz des intellektuellen Eigentums, Entwicklung und Verwaltung von EU-Projekten, Aufenthaltsgenehmigungen in Lettland, Schutz personenbezogener Daten, Sorgerecht und Vaterschaft, Erbschaft, Verwaltungs- und Gerichtsverfahren, internationales Zivilverfahren, Beschwerden beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR), Vertretung vor Gerichten und Schiedsgerichten, Verkehrsunfälle, Strafrecht - Verteidigung bei Wirtschafts- und Finanzverbrechen.

Dienstleistungen des vereidigten Rechtsanwalts:

Handelsrecht

  • Beratung und Vertretung
  • Unternehmensumstrukturierung
  • Erstellung von Gutachten zu
  • handelsrechtlichen Fragestellungen
  • Erstellung von Handelsverträgen
  • Unternehmensverwaltung
  • Bank- und Wertpapierrecht
  • Versicherungsrecht

Verwaltungsrecht

  • Steuerrecht
  • Staatsbürgerschafts- und Migrationsfragen
  • Datenschutz
  • Wettbewerbsrecht
  • Staatliche Beihilfen
  • Unterstützung durch die Europäische Union
  • Öffentliches Beschaffungswesen

Internationale Beziehungen

  • Investitionsschutz
  • Internationales Handelsrecht
  • Internationales Privatrecht
  • Internationale Schiedsgerichtsbarkeit
  • Internationales Zivilverfahrensrecht
  • Beschwerden beim Europäischen Gerichtshof
  • für Menschenrechte

Insolvenzverfahren

  • für juristische Personen
  • für natürliche Personen
  • Grenzüberschreitende Zahlungsunfähigkeit
  • Erstellung von Anträgen
  • Beratungen und Lösungen

Arbeitsrecht

  • Arbeitsverträge
  • Beendigung des Arbeitsverhältnisses
  • Vertretung der Arbeitgeberinteressen
  • Arbeitsunfälle

Strafrecht

  • Wirtschafts- und Finanzdelikte
  • Straßenverkehrsunfälle
  • Eigentumsdelikte
  • Verbrechen im öffentlichen Dienst

Zivilrecht

  • Eigentumsrecht
  • Erbrechtsstreitigkeiten
  • Familiäre Beziehungen
  • Haftungsrecht
  • Streitigkeiten in Bezug auf geistiges
  • Eigentum
  • Schuldeneintreibung

Vertretung in Zivilverfahren

  • Vertretung in Zivilverfahren
  • Ansprüche und Gegenansprüche
  • Vorbereitung von Erklärungen
  • Schlichtungsvereinbarung
  • Sonderverfahren
  • Berufungs- und Kassationsverfahren

Verteidigung in Strafverfahren

  • Bereitstellung von Rechtshilfe
  • Verteidigung in Strafverfahren
  • Sicherheitsmaßnahmen
  • Verständigungsverfahren
  • Vertretung der Opfer
  • Anträge auf Entschädigung

Bestreitung der Geschäftsfälle im Insolvenzverfahren

These: Falls der Schuldner ein Geschäft in finanziellen Schwierigkeiten eingeht und darüber auch öffentlich zugängliche Informationen zugänglich sind, so kann präsumiert werden, dass die andere Partei dies gewusst habe, oder hätte wissen können.

Annotation:

  1. Es wurde im Rechtsfall PAC - 0287 festgestellt, dass der Schuldner SIA "Rindeks" seit 2005 nicht mit einem der Gläubiger für die zugestellten Waren abgerechnet hat. Im August 2006 warnte der Gläubiger den Schuldner, dass ein Insolvenzantrag gestellt worden sei. Der Schuldner hat hingegen innerhalb von drei Tagen nach dem Erhalt der Mahnung einen Vertrag mit der SIA "E.S. Vira" über die Veräußerung der in seinem Besitz befindlicher Immobilie geschlossen. Der Vertrag sah die Eröffnung eines Geschäftskontos und die Eintragung des Eigentums auf den Namen des Erwerbers nach Eingang des Kaufpreises vor, es wurde jedoch kein solches Konto eröffnet. Der Vorstand der SIA "Rindeks" beauftragte die SIA "E.S. Vira" die Gelder an zwei natürliche Personen zu überweisen, die angeblich Gläubiger des Schuldners sind, und stimmte zu, dass SIA "E.S. Vira" in das Grundbuch als Erwerber der Immobilie eingetragen wird, obwohl der Kaufpreis nicht bezahlt wurde. SIA "E.S. Vira" hat die erworbene Immobilie im Abstand von einigen Monaten an SIA "Drafts Realtys" weiterverkauft, ohne den Kaufpreis zu erhalten. Im November 2006 wurde das Insolvenzverfahren der SIA "Rindeks" angekündigt. Der Insolvenzverwalter erhob Klage auf Erklärung der Nichtigkeit der Immobilien Enteignungsgeschäfte. Das erstinstanzliche Gericht wies die Klage unter anderem mit der Begründung ab, dass keine Beweise dafür vorliegen, dass die beiden aufeinanderfolgenden Erwerber von dem Schadenszufügung Kenntnis hätten. Im Berufungsverfahren hat die Zivilkammer des Obersten Gerichts dem Antrag mit Urteil vom 3. Juni 2010 stattgegeben. Das Gericht stellte jedoch bei der Auswertung der Gutgläubigkeit der Immobilienerwerber fest, dass seit dem 20. Januar 2005, d. h. zum Zeitpunkt beider Veräußerungen, aufgrund der Entscheidung des Staatlichen Steueramtes in das Handelsregister ein Verbot für den Schuldner eingetragen worden war, das Grundkapital zu reduzieren und sowie Amtspersonen und Eigentümer zu wechseln. Das Gericht war der Auffassung: „Aus dem in das Handelsregister eingetragene Verbot ging hervor, dass der Verkäufer die Steuerschulden hat und die Veräußerung des Eigentums den Gläubigern einem Schaden zufügt.“ Seit dem 2. Oktober 2006, d. h. zum Zeitpunkt, als der erste Erwerber SIA "E.S. Vira" die Immobilie an den zweiten Erwerber SIA "Drafts Realtys" veräußerte, lag im Handelsregister bereits ein Eintrag über das Insolvenzverfahren des Schuldners vor. Das Gericht berücksichtigte auch die Tatsache, dass sowohl der erste als auch der zweite Erwerber der Immobilie vor dem Kauf in das Grundbuch eingetragen wurden und die Zahlung tatsächlich erst dann erfolgte, als der Fall bereits vor Gericht angefochten wurde. In Kenntnis des Insolvenzverfahrens der SIA "Rindeks" hat die SIA "E.S. Vira" den Kaufpreis an die vom Vertreter des Schuldners angegebenen natürlichen Personen und nicht an den Schuldner überwiesen. Das Gericht bewertete diesen Umstand als Ausdruck von nicht Gutgläubigkeit.
  2. Die vom Schuldner und Dritten vorgenommenen Geschäftshandlungen im weiteren Sinne wurden von der Zivilkammer das Obersten Gerichts im Urteil vom 3. Juni 2010 in der Rechtssache Nr. PAC-0287 anerkannt. Es wurde im Rechtsfall festgestellt, dass der Schuldner SIA "Rindeks" seit 2005 nicht mit einem der Gläubiger für die erhaltenen Waren abgerechnet hat. Im August 2006 warnte der Gläubiger den Schuldner, dass der Insolvenzantrag gestellt worden ist. SIA "Rindeks" hat hingegen innerhalb von drei Tagen nach dem Erhalt der Mahnung den Vertrag mit der SIA "E.S. Vira" über die Veräußerung der in ihrem Besitz befindlicher Immobilie geschlossen. Der Vertrag sah die Eröffnung eines Geschäftskontos und die Eintragung des Eigentums auf den Namen des Erwerbers nach Eingang des Kaufpreises vor, es wurde jedoch kein solches Konto eröffnet. Der Vorstand von SIA "Rindeks" beauftragte die SIA "E.S. Vira" die Gelder an zwei natürliche Personen zu überweisen, die angeblich Gläubiger des Schuldners sind, und stimmte zu, dass SIA "E.S. Vira" in das Grundbuch als Erwerber der Immobilie eingetragen wird, obwohl der Kaufpreis nicht bezahlt wurde. SIA "E.S. Vira" hat die erworbene Immobilie im Abstand von einigen Monaten an SIA "Drafts Realtys" weiterverkauft, ohne einen Kaufpreis zu erhalten. Im November 2006 wurde das Insolvenzverfahren der SIA "Rindeks" angekündigt. Der Insolvenzverwalter erhob Klage auf Erklärung der Nichtigkeit der Immobilienveräußerung. Das erstinstanzliche Gericht hat die Klage unter anderem mit der Begründung abgewiesen, dass keine Beweise dafür vorliegen, dass die beiden aufeinanderfolgenden Erwerber von dem Schadenszufügung Kenntnis hätten. Im Berufungsverfahren hat die Zivilkammer des Obersten Gerichts dem Antrag mit Urteil vom 3. Juni 2010 stattgegeben. Unter anderem stellte die Berufungsinstanz das Bestehen einer Haftung gegenüber zwei natürlichen Personen infrage, die auf Anordnung von SIA "Rindeks" den Kaufbetrag aus der Immobilienveräußerung der SIA "E.S. Vira" erhalten mussten. Diese Tatsache wurde von einem der Beschwerdegegnern in der Kassationsbeschwerde als Verstoß gegen die Grenzen des Falls interpretiert. Mit Urteil vom 7. Dezember 2011 in der Rechtssache Nr. SKC-463 wies der Senat die Kassationsbeschwerde ab und bestätigte das Urteil der Berufungsinstanz. Der Senat stimmte der Auffassung der Berufungsinstanz zu, dass die Handlungen des Schuldners und der Beteiligten in einem Zusammenhang zu bewerten sind und jede der Handlungen, die darauf gezielt waren, damit infolge des Immobilienverkaufs das Eigentum veräußert wird und keine Mittel zur Befriedigung der Gläubigeransprüche zur Verfügung stehen, nicht in einem gesonderten Verfahren anzufechten ist. These des Senats: die in der Kassationsbeschwerde der Beschwerdegegnerin SIA "Drafts Realtys" vorgebrachten Argumente, wonach die Berufungsinstanz gegen Artikel 426 Absatz 1 der Zivilprozessordnung verstoßen habe, weil, indem es keine Forderung auf Außerkraftsetzung des Bürgschaftsvertrags vom 20. Juni 2003 und der Vereinbarung vom 12. Januar 2007 besteht, die Rechtmäßigkeit bei der Auswertung von Geschäftsabläufen fehlerhaft ist. Angesichts der Tatsache, dass der Insolvenzverwalter der zahlungsunfähigen SIA "Rindeks" in seinen Ergänzungen zum Antrag auf den fiktiven Charakter der während des Verfahrens eingereichten Dokumente angegeben hat, bewertete die Zivilkammer diese Argumente in Verbindung mit anderen Beweisen im Fall als begründet. Darüber hinaus hat das Gericht im Ergebnisteil des Urteils diese Geschäftsabläufe nicht für nichtig erklärt, sondern die in Einreden der Verfahrenspartei vorgebrachten Argumente und Bemerkungen über Rechtmäßigkeit und Glaubwürdigkeit dieser Geschäftsabläufe berücksichtigt, die keinen Verstoß gegen Grenzübertretung seitens des Berufungsgerichts darstellen.
  3. Der Senat des Obersten Gerichts hat in der Rechtssache Nr. SKC-463/2011 darauf hingewiesen, dass ein Verlustgeschäft negativ auf die Zahlungsfähigkeit des Schuldners auswirkt. These des Senats: Das Berufungsgericht kam zu Recht zu dem Schluss, dass durch die Veräußerung des einzigen umstrittenen Eigentums und das Nichterhalten des Kaufpreises durch ein solches Geschäft den Gläubigern des insolventen SIA "Rindeks" Verluste entstanden sind, weil der Schuldner weder das Eigentum noch das Geld zur Befriedigung seiner Forderungen hat. Nach Ansicht des Senats entspricht solche Schlussfolgerung einem der Ziele des Gesetzes "Über die Insolvenz von Unternehmen und Gesellschaften" - die Interessen der Gesamtheit von Gläubigern zu schützen.

Das Urteil wurde beim Senat angefochten und bestätigt (siehe Urteil des Senats vom 07.12.2011 in der Rechtssache Nr. SKC-0463).

Büro des vereidigten Rechtsanwalts "Legāts" und dessen Bankverbindung

Büro des vereidigten Rechtsanwalts " Legāts" 

Vereidigter Rechtsanwalt / Insolvenzverwalter

Anschrift

Brivibas Str. 85-21, 3. Stockwerk, Riga, LV-1001

Kontakte

Bankverbindung

Austris Lošaks

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: LV22066011624
Anschrift der Praxisstelle und Standort: Brivibas Str. 85-21, Riga, LV-1001
Bank: Swedbank AS
S.W.I.F.T.: HABALV22
Kontonummer: LV65HABA000151A256415

Arbeitszeit – 24/7

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